GEMEindezentrum

Wettbewerb Anbau von Gemeinderäumen an die Kirche in Heinsen
Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt
3. Preis

DAS HAUS IM DORF
Der Anbau an die Kirche in Heinsen folgt in seinem Maßstab den Gebäuden, die sich in verschiedenen Größen, Winkeln und Dachformen entlang der Weserstraße aufreihen. Wie ein an das Ufer geschobenes Boot stellt sich das neue Gebäude als Ergänzung zur Kirche in den Zwischenraum. Dabei verbindet es die Dorfseite der Kirche mit der Weserseite.
Das Ensemble bildet einen kleinen Eingangsplatz als Einladung und Adresse.

EIN VORPLATZ FÜR DIE KIRCHE
Eine Reihe kleinkroniger Laubbäume bildet eine Raumkante des Dorfplatzes entlang der Straße aus. Hier befinden sich die Stellplätze. Im Westen des neuen Gemeindehauses wird ein Schöpfungsgarten angelegt, der mit Kräutern, Sträuchern und einem Insektenhotel die Artenvielfalt der Schöpfung verdeutlicht. Im Mittelpunkt des Gartens steht ein Wesersandsteinquader, der in einer Vertiefung das Regenwasser, das auf dem Dach des Gebäudes gesammelt wird, auffängt und der Versickerung zuleitet. Eine Nutzung als Taufbrunnen wäre denkbar. Die nach Süden geneigte Dachfläche kann mit Fotovoltaikelementen ausgelegt werden. Die elektrische Energie könnte für die Gemeinderäume genutzt werden und auch eine Ladestation für Mobilität von PKW und Fahrrad speisen.

NEUE RÄUME FÜR DIE GEMEINDE
Das Gemeindehaus ist über ein kleines Foyer mit der Kirche verbunden. So wird der zweite Fluchtweg aus der Kirche ins Freie gewährleistet. Bei Gemeindefesten im Sommer kann das Foyer zu beiden Seiten geöffnet werden und erlaubt einen Durchgang vom neuen Kirchvorplatz zu den Sitzstufen auf der Uferbefestigung. Der Gemeindesaal lässt sich vielfältig nutzen. Mindestens vierzig Personen finden gemeinsam an Tischen Platz. Sitzwürfel für Kindergruppen und den Kindergottesdienst lassen sich im Kreis anordnen für kleinere Gruppen. Im Durchgang zu dem geräumigen Sanitärraum, der für alle Personen- und Altersgruppen geeignet ist, befindet sich eine Garderobe.
Aus dem Gemeindesaal öffnet sich der Ausblick auf die Weser im Norden und über die Küchenbar hinweg nach Süden zum Vorplatz. Eine große Schiebetür schafft die Verbindung zum grandiosen Panorama der Landschaft. Das Ufer wird mit Gabionen, die auch mit Hilfe von Eigenleistung der Gemeindeglieder mit Bruchsandstein befüllt werden könnten, befestigt und wird mit zusätzlichen Sitzstufen ergänzt zu einem Ort für Andachten unter freiem Himmel.
Die Küche erhält Oberschränke und eine 5,5 Meter Küchenzeile mit Theke. Für Vorträge und Präsentationen lässt sich eine Leinwand aus der Deckenverkleidung herausfahren. Ein Sitzfenster mit Blick auf den Schöpfungsgarten im Westen ist in die Schrankzeile integriert und erlaubt auch eine gute Querlüftung des Gemeindesaales. Es ist vorgesehen, einen Teil der Einbauten oder die Sitzwürfel aus dem Holz der gefällten Eichen herzustellen. So wird das Holz in Wert gesetzt als Zeichen für ein Geschenk der Schöpfung und seine sinnvolle Verwendung.

KONSTRUKTION UND ENERGIE
Für die zum Teil temporäre Nutzung des Gebäudes für Gruppen oder auch für spontane Veranstaltungen schaffen die Holzoberflächen im Inneren ein gutes Raumklima durch den Ausgleich von Luftfeuchtigkeit und eine behagliche Oberflächentemperatur der innenräumlichen Hüllflächen.
Zusammen mit der Fotovoltaikanlage könnte ein Gebäude realisiert werden mit einer sehr guten CO2 Bilanz der Konstruktion und ein Energieplusstandard dürfte angestrebt werden. Auch eine Wärmepumpe wäre hier als Quelle erneuerbarer Energie denkbar.
Das Gebäude nimmt den Farbton des roten Sandsteines auf und schafft so zusammen mit der Kirche ein harmonisches Ensemble.NEUE RÄUME FÜR DIE GEMEINDE
Das Gemeindehaus ist über ein kleines Foyer mit der Kirche verbunden. So wird der zweite Fluchtweg aus der Kirche ins Freie gewährleistet. Bei Gemeindefesten im Sommer kann das Foyer zu beiden Seiten geöffnet werden und erlaubt einen Durchgang vom neuen Kirchvorplatz zu den Sitzstufen auf der Uferbefestigung. Der Gemeindesaal lässt sich vielfältig nutzen. Mindestens vierzig Personen finden gemeinsam an Tischen Platz. Sitzwürfel für Kindergruppen und den Kindergottesdienst lassen sich im Kreis anordnen für kleinere Gruppen. Im Durchgang zu dem geräumigen Sanitärraum, der für alle Personen- und Altersgruppen geeignet ist, befindet sich eine Garderobe.
Aus dem Gemeindesaal öffnet sich der Ausblick auf die Weser im Norden und über die Küchenbar hinweg nach Süden zum Vorplatz. Eine große Schiebetür schafft die Verbindung zum grandiosen Panorama der Landschaft. Das Ufer wird mit Gabionen, die auch mit Hilfe von Eigenleistung der Gemeindeglieder mit Bruchsandstein befüllt werden könnten, befestigt und wird mit zusätzlichen Sitzstufen ergänzt zu einem Ort für Andachten unter freiem Himmel.
Die Küche erhält Oberschränke und eine 5,5 Meter Küchenzeile mit Theke. Für Vorträge und Präsentationen lässt sich eine Leinwand aus der Deckenverkleidung herausfahren. Ein Sitzfenster mit Blick auf den Schöpfungsgarten im Westen ist in die Schrankzeile integriert und erlaubt auch eine gute Querlüftung des Gemeindesaales. Es ist vorgesehen, einen Teil der Einbauten oder die Sitzwürfel aus dem Holz der gefällten Eichen herzustellen. So wird das Holz in Wert gesetzt als Zeichen für ein Geschenk der Schöpfung und seine sinnvolle Verwendung.